Ein-Gen-ein-Enzym-Hypothese
Ein-Gen-ein-Enzym-Hypothese, von George Beadle und Edward L. Tatum 1944 formulierte Beziehung, nach der die Synthese eines bestimmten Enzyms von einem einzelnen Gen gesteuert wird. Der Ausfall eines Gens kann das Fehlen des entsprechenden Enzyms verursachen, was sich durch verschiedene Mängel und Funktionsstörungen im Organismus bemerkbar machen kann. Da Gene aber nicht nur Enzyme, sondern auch Polypeptide mit anderer Funktion codieren, gilt heute die Ein-Gen-ein-Polypeptid-Hypothese.

Deutsch wörterbuch der biologie. 2013.

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  • Erbanlage — Schematische Darstellung eines Gens auf einem DNA Strang. Der Abschnitt der Doppelhelix auf der DNA zeigt ein eukaryotisches Gen, das Introns und Exons enthält, und im Hintergrun …   Deutsch Wikipedia

  • Erbanlagen — Schematische Darstellung eines Gens auf einem DNA Strang. Der Abschnitt der Doppelhelix auf der DNA zeigt ein eukaryotisches Gen, das Introns und Exons enthält, und im Hintergrun …   Deutsch Wikipedia

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