Energiestoffwechsel
Energiestoffwechsel, Betriebsstoffwechsel, der Bereitstellung von Energie (z.B. durch Aufbau von ATP) dienender Teil des Stoffwechsels. Durch Dissimilation werden in die Zelle aufgenommene energiereiche Stoffe im Cytoplasma und den Mitochondrien in energiearme umgewandelt. Bei den Energieumsetzungen handelt es sich um biologische Oxidationen (Zellatmung). Verläuft die Oxidation unter Mitwirkung von O2, so handelt es sich um aerobe Atmung, verläuft sie ohne Sauerstoff, heißt sie Gärung. Organismen, die die für den E. benötigten energiereichen Stoffe durch Umwandlung aufgenommener energiearmer anorganischer Stoffe erwerben, sind autotroph; die anderen, die sich durch Aufnahme von Nahrung, also durch von anderen Organismen gebildete Stoffe versorgen, sind heterotroph. Im E. werden in erster Linie Kohlenhydrate oxidiert, daneben auch Fette und Proteine. Die Kohlenhydratoxidation umfasst vier Abschnitte: Glykolyse, oxidative Decarboxylierung, Citratzyklus, Endoxidation. Der E. lässt sich nicht klar vom Baustoffwechsel trennen.

Deutsch wörterbuch der biologie. 2013.

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