Erbkoordination
Erbkoordination, genetisch festgelegte Folge von Bewegungsabläufen innerhalb einer Endhandlung. Die Endhandlung beim Beutefangverhalten der Erdkröte z.B. umfasst als E.: Vorschnellen der Zunge, Zuschnappen, Schlucken, Maulputzen. Weitere E. sind z.B. das Schnabelsperren junger Singvögel im Nest, die Eirollbewegung der Graugans. Im Gegensatz zu den Orientierungsbewegungen sind E. starr festgelegt.

Deutsch wörterbuch der biologie. 2013.

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