Krebszellen
Krebszellen, durch unkontrollierte Zellteilungen gekennzeichnete, in Kultur unbegrenzt teilungsfähige Zellen, die im Wirbeltierorganismus bösartige Neoplasmen erzeugen, andere Gewebe infiltrieren und Metastasen bilden. K. zeigen darüber hinaus eine Verringerung des Cytoskeletts, erhöhte Lactatbildung, neue Antigene in der Plasmamembran (was die Bildung von Antikörpern auslöst), keine normale Differenzierung. Die Transformation einer normalen Zelle zu K. kann durch Mutation bestimmter Gene, der Onkogene, entstehen, die in nicht mutiertem Zustand, als Proto-Onkogene, das Zellwachstum regulieren. Auslöser von Mutationen können z.B. Carcinogene oder Tumorviren sein. ( Pflanzentumoren).

Deutsch wörterbuch der biologie. 2013.

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