melanocytenstimulierendes Hormon
melanocytenstimulierendes Hormon, MSH, Melanotropin, v.a. in der Pars intermedia (Mittellappen der Adenohypophyse) aus dem Prohormon Proopiocortin gebildetes Polypeptidhormon, das bei Amphibien und Fischen die Ausbreitung der Melaningranula in den Pigmentzellen der Haut bewirkt; führt als Gegenspieler des Melatonins zu einer dunklen Verfärbung und ist am Farbwechsel beteiligt. Seine Funktion bei Säugern ist noch ungeklärt.

Deutsch wörterbuch der biologie. 2013.

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